Werbebriefe – nur Post aus alten Zeiten?

Werbebriefe für Direct Mails habe ich früher wesentlich mehr getextet als heute. Früher heißt: seit den 1990er-Jahren, als das Thema Dialogmarketing noch schwer angesagt war, als es E-Mail-Marketing noch nicht gab.

Damals funktionierte Leadgenerierung noch fast ausschließlich über Preisausschreiben, über Messekontakte oder Anzeigen in Printmedien. Und es wurden über Adressverlage mehr oder weniger hochkarätige Unternehmensadressen gekauft bzw. gemietet. Unternehmen wie Versicherungen nutzten werbende Anschreiben beim Versand ihrer Rechnungen, um über Cross-Selling auf weitere Angebote aufmerksam zu machen. Im Lettershop wurden die Elemente für das Direct Mail (meistens Flyer, Anschreiben, Antwortkarte und noch ein weiteres Response-Element) dann zusammengeführt und versandfertig gemacht.

Alles nur Vergangenheit?

Natürlich nicht.

Werbebriefe sind auch heute gute Verkäufer

Ein gut geschriebener Werbebrief ist allemal besser als eine Massen-E-Mail, die im Spamordner landet (und ohnehin nicht ohne Genehmigung einfach so verschickt werden darf). Werbebriefe können eine viel bessere Wirkung entfalten als ein Cold Call, der in der Regel immer unpassend ist und zu einer Abwehrhaltung bei den Angerufenen führt.

Gute Briefe schreibe ich, also solche, die ankommen. Nicht nur im Briefkasten, sondern im Verstand der Adressaten.