SEO-Texte – Unterschiede zu normalen Werbetexten

SEO-Texte sind auch im Online Marketing nichts anderes als Werbetexte, die online gut funktionieren. Mit Funktion ist zum einen die Technik gemeint – Technik für die Suchmaschinencrawler, zum anderen die Kommunikationswirkung – auf den Menschen. Beides muss optimiert sein. Spart man am einen Ende, bringt das ganze Unterfangen nichts. Ein Online-Text muss so aufgebaut sein, dass die Suchmaschine ihn gut lesen kann: Titel des Dokumentes, die Hauptüberschrift, Unterüberschriften, Sprungmarken, Menüführung, Bildnamen, Alt-Texte, Descriptions. Es geht darum einen Dialog mit einem Gegenüber zu entwickeln, das man nicht kennen kann. Hier ein Beispiel für diesen Dialog. Beim Schreiben dieses Textes weiß man natürlich nicht, was Sie als Leser/in momentan wünschen. Aber man kann Ihnen Angebote machen, die Sie nutzen können. Zum Beispiel solche: jetzt Arbeitsproben ansehen. Diese Seite bookmarken. Wollen Sie jetzt Kontakt aufnehmen?

SEO ist weder Trick noch Lotto. SEO ist Qualitätsoptimierung

In den Suchergebnissen soll für den User auf den ersten Blick sichtbar sein: Hier bin ich richtig! Die Maschine (Google-Bot) analysiert den technischen Inhalt einer Seite. Wenn die Seite aus technischer Hinsicht gut zum gesuchten Thema passt (erfolgreiche technische SEO), bietet Google die Seite in den Top 10 an. Wird sie geklickt, und führt der Klick zu bestimmten Nutzersignalen (Verweildauer, Newsletter-Eintrag, Empfehlungen über Social Media, auf die Dauer auch Backlinks), bietet Google die Internetseite weiterhin auf Seite 1 an. So einfach ist SEO. Und so komplex.

Technische Suchmaschinenoptimierung

Damit Google eine Internetseite überhaupt wahrnehmen kann, muss sie grundsätzliche technische Bedingungen erfüllen. Sie muss indexierbar sein.

Google muss die Seite lesen dürfen, können und … wollen

Die Suchmaschine benötigt die Erlaubnis zum Erfassen und Auslesen einer Internetseite (Crawling)

Diese Erlaubnis erteilt man den Suchmaschinen-Robots in einer Datei, die der Besucher der Seite nicht sieht (robots.txt). Dort kann man die Erlaubnis auch für bestimmte Bereiche einschränken.

Google sieht sich den Inhalt und die Aufbereitung einer Website an

Was lese ich hier? Gibt es einen eindeutigen Fokus auf der Seite (Hauptkeyword)? Wie finde ich mich zurecht? Komme ich mit ein, zwei Klicks zur Antwort auf die Frage? Wenn Google bei diesen Fragen mit Ja antwortet, ist das schon ein gutes Grundsignal.

Google schenkt jedem etwas (Crawl-Budget) — und sieht sich an, wie man damit umgeht

Mit Googles Crawl-Budget sollte man gut haushalten. Die Bots von Google und anderen Suchmaschinen haben besseres zu tun, als durchs Gestrüpp einer Kraut- und Rüben-Internetseite zu steigen und mit der Taschenlampe billige SEO-Texte nach Inhalt zu durchsuchen. Wenn Google in einem Irrgarten landet und an bestimmten Stellen nicht weiterkommt (Links zu defekten Seiten oder nicht mehr vorhandenen Inhalten (404), viele gesperrte, also auf noindex gesetzte Seiten), macht Google das nicht viele Male hintereinander. Auch wenn eine Seite inhaltlich interessant sein mag – wenn ein Durcheinander herrscht, wendet sich Google anderen, ordentlichen Seiten zu.

Google spielt immer den Nutzer. Deshalb muss man bei SEO stets aus Nutzersicht denken

SEO ist weder nur Technik noch nur Inhalt. SEO ist ein Dienst am User, den Google honoriert

Deshalb ist es Unsinn, einfach nur vermeintlich relevanten Content zu produzieren. Das ist so, als würde ein Verkäufer einen langen Vortrag über ein Produkt halten, statt es gleich zu zeigen und es für den Interessenten erlebbar zu machen. Der Content-Denkfehler wird jedoch täglich gemacht, und wegen dieses Denkfehlers tippen sich Heerscharen von Privatleuten für Contentfabriken die Finger wund, für billigstes Geld. Es ist natürlich auch wenig sinnvoll, eine technisch überoptimierte Seite ins Netz zu stellen. Google kann das erkennen und darauf reagieren (z.B. unnatürliche Linkprofile durch gekaufte Links.

Wie gebe ich die beste Antwort auf EINE Frage? (Das ist SEO)

Eine Webseite (also nicht das, was oft mit Homepage verwechselt wird, nicht die gesamte Internetseite, sonden EIN Dokument) gibt immer Antworten auf EINE Frage: möglichst eindeutig, einfach, nutzerfreundlich und umfassend. So viel wie nötig und kein Gramm mehr. Wenn ich ein Dokument (www.einedomain…/dokument) veröffentlichen will und möchte, dass das Dokument einen guten Platz auf Seite 1 bekommt, gibt es vorher eine zentrale Frage: Was ist die Frage, die sich jemand stellt, auf die ich Antworten liefern will?

Welche Fragen werden zu meinen Antworten gestellt?

Für SEO frage ich mich – und überprüfe das mit Keyword-Recherchen, auch zu längeren Anfragen (Longtails) – was die Leute eingeben, wenn sie mein Thema suchen. Ich sehe mir den Wettbewerb an, also wie viele Antworten es auf eine Frage schon gibt. Ist das Verhältnis zwischen Suchvolumen und Wettbewerb günstig, schreibe ich ein Dokument, das die Suchenden gut finden und schnell erfassen können (hierzu zählen auch die technischen Aspekte der Suchmaschinenfreundlichkeit.

Was will ich erreichen, wenn Menschen meine Seite besuchen?

Die Antwort auf diese Frage ist wichtig. Soll der User auf eine Kontakt-Seite wechseln, seine E-Mail-Adresse hinterlassen, etwas bestellen oder die Seite bei Facebook weiterempfehlen? Es sind zwar mehrere Ziele möglich, doch sollte ich auch bei den Zielen, die ich mit meiner Seite verfolge, eindeutig kommunizieren. Hierfür ist die Nutzerführung wichtig. Welche Menüs, Seitenleisten, Buttons und Linktexte findet man vor, wenn man sich auf meiner Seite umsieht?

Wie würde ich meinen Webseiteninhalt einem Menschen persönlich mitteilen?

Hier sind wir beim Thema Verkaufen. Nie war es so anspruchsvoll und gleichzeitig einfach

Das Verkaufen selbst hat so gut wie nichts mit Keywords, WDF*IDF, bunten Bildern und Schriftgröße zu tun. Verkaufen setzt eine intensive Auseinandersetzung mit den Anliegen der potentiellen Kunden voraus, eine Analyse des Marktes und die eindeutige Herausstellung des zentralen Nutzens, den jemand von einem Produkt oder einer Dienstleistung hat. Nie zuvor mussten sich Verkäufer mehr Gedanken über ihre Angebote machen, als das im Internet der Fall ist. Und noch nie hatten sie so viele Freiheiten und Chancen, auch mit einem kleinen Werbebudget gute Erfolge zu erzielen.

Ich sitze an einem Bildschirm und kann theoretisch meine gesamte Zielgruppe erreichen. Auch praktisch. Das ist in etwa SEO.

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